Berufetag 2025
Erding I 17.11.2025

In der Freisinger Karl-Meichelbeck-Realschule herrschte am vergangenen Samstag Gedränge auf den Fluren und in der Aula. Der Berufetag, organisiert vom Elternbeirat, hatte zahlreiche Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse angelockt, die sich über die Ausbildungsberufe von rund 80 anwesenden Betrieben informieren wollten.
Das Team der Berufsfachschulen für Pflege und für Altenpflegehilfe Erding war ebenfalls vor Ort, um ihr Angebot, die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachperson sowie die einjährige zum Pflegefachhelfer, zu präsentieren. Erika Birner-Hintermaier und Monika Brunhuber erhielten dabei tatkräftige Unterstützung von zwei Auszubildenden. Gemeinsam mit Claudia Andrasik und Christina Pretsch zeigten die Lehrerinnen für Pflege, wie man Blutdruck misst und wie man ein Neugeborenes versorgt. „Mit einer vier Kilo schweren Übungspuppe ist das schon ziemlich nah an der Realität“, so Brunhuber und demonstrierte, wie man den Kopf stützt. Mit Brillen, die verschiedene Augenkrankheiten simulieren, konnten sich die Teilnehmenden in die Wahrnehmung von Augenpatient:innen versetzen. Wer beim Hör-Memory Geräusche und Töne richtig zuordnen konnte, durfte sich über ein Give-away mit dem Rundlogo der Schwesternschaft München freuen.
„Es war eine sehr schöne und spannende Erfahrung, unsere Berufsfachschulen für Pflege hier in Freising zu vertreten“, konstatierte Brunhuber am Ende des Vormittags. „Wir konnten junge Menschen für den Pflegeberuf interessieren. Besonders stolz sind wir auf unsere beiden Auszubildenden, die freiwillig mit so viel Begeisterung dabei gewesen sind“, stimmte sie mit ihrer Kollegin Birner-Hintermaier überein. „Pflege beginnt dort, wo man nicht nur hilft, sondern auch Menschlichkeit weitergibt“, ist die Auszubildende Andrasik überzeugt. Für die 24-jährige Klassensprecherin war die Messe eine wertvolle Erfahrung, bei der sie ihre Schule und den Pflegeberuf vorstellen konnte. Kurskollegin Pretsch wertete die Teilnahme ebenso als vollen Erfolg. „Unser Stand wurde sehr gut besucht. Ich glaube, wir konnten zahlreiche Jugendliche und Besucher*innen auf den Pflegeberuf aufmerksam machen und vermitteln, wie die Ausbildung verläuft. Wir hatten Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und das Berufsfeld Pflege mit den vielseitigen Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten positiv darzustellen“, ist die 21-jährige Auszubildende stolz.
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